B A D E N | Projekt 2

Endberichte

 

::: Vorstadtdenken | Gruppe 1 :::

Nach langer Suche eines geeigneten Namens für unser Leitbild haben wir uns schließlich für den Titel VOR-STADT-DENKEN entschieden. Der Name soll mehrere Bedeutungen implizieren, die für uns das Leitbild für Baden ausmachen.

  • Vor der Stadt
  • Stadtdenken
  • Vordenken

Das Leitbild baut auf 3 Vorrangzonen, denen besondere Beachtung geschenkt werden soll, auf. Da diese als besonders wichtig bzw. ausbaufähig angesehen werden, sollen sich die meisten der Maßnahmen auf eines dieser drei Zielgebiete beziehen und deren Position in der Gemeinde verbessern. Die wichtigsten Leitprojekte konzentrieren sich ebenfalls auf diese Gebiete, wodurch deren Status als Vorrangzone unterstrichen werden soll. Die drei genannten Zielgebiete sind das Gelände der Martinek-Kaserne, die Vöslauer Straße und das Zentrum von Baden.

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::: Vitalität der Stadt, Vitalität des Menschen | Gruppe 2 :::

In der Bestandsanalyse des Wintersemesters wurden die Stärken und Schwächen der Stadtgemeinde Baden erhoben und ausgewertet. Dabei konnte der Ruf der Stadt als Gesundheits-, Kur- und Ausbildungsstandort bestätigt werden. Unter anderem wurden die Kurbetriebe mit dem damit verbundenen Gesundheitstourismus einer genauen Analyse unterzogen, welche ergab, dass die Bereiche Kur und Gesundheit besonders stadtimageprägend sind. Um den Gesundheitssektor als eines der wichtigsten Standbeine der Gemeinde noch weiter auszubauen und neuen Schwung in das oft als verstaubt bezeichnete Baden zu bringen, wurde das Leitbild Vitalität der Stadt. Vitalität des Menschen. formuliert. Vitalität bedeutet lebenslange Lebenskraft und Lebensfreude und soll nicht nur für Badens Gesundheitstouristen eine Rolle spielen, sondern auch für die gesamte Bevölkerung – für Jung und Alt – und das Image der Stadt. Dabei soll sowohl die körperliche Aktivität gefördert, als auch auf die geistige und seelische Gesundheit der Menschen eingegangen werden. Zur Vitalisierung der Stadt selbst sollen vorhandene Potenziale neu ausgeschöpft und besonders die Anliegen der Bevölkerung berücksichtigt werden. Das Leitbild Vitalität der Stadt. Vitalität des Menschen. beabsichtigt schlussendlich eine vitale Stadt, in der vitale Menschen wohnen, arbeiten und Erholung suchen können, zu entwickeln. Darüber hinaus sollen auch diejenigen, die Baden besuchen, von der Vitalität der Stadt inspiriert und zu vitalen Menschen werden.

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::: Baden - spürbar natürlich | Gruppe 3 :::

Das Leitbild „Baden – spürbar natürlich“ zielt darauf ab, die Natürlichkeit von Baden weitgehend zu erhalten und zu fördern bzw. verträglich in die Kulturlandschaft zu reaktivieren. Der Umweltgedanke soll sich im Entwicklungskonzept in allen Bereichen widerspiegeln und so umgesetzt werden, dass man ihn quasi am eigenen Leib fühlen kann, sobald man sich in Baden befindet.

Vor allem in Zeiten des Klimawandels ist es wichtig, global zu denken und lokal zu handeln, um im Rahmen der Umsetzbarkeit alles Erdenkliche in Gang zu setzen, damit ein nachhaltiges Lebensumfeld für unsere Folgegenerationen garantiert wird. Insbesondere aber die bestehenden Klimaschutzmaßnahmen oder das Natura 2000 Programm hat dazu veranlasst, genau auf diese Thematik aufzuspringen.

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::: Baden - Neue Wege in die Zukunft | Gruppe 4 :::

Der Grundgedanke hinter dem Motto „Baden – Neue Wege in die Zukunft“ ist die Vollziehung eines Imagewandels. Baden gilt als „alte“ Stadt, wobei die tatsächliche Bevölkerung sich von ihrer Altersstruktur nicht sonderlich von anderen Gemeinden unterscheidet. Das Bild von Baden als überalterte Stadt hat höchstwahrscheinlich mit der Konzentration auf den Kurtourismus zu tun. Der Kurtourismus soll jedoch nicht abgebaut werden, sondern die Prioritäten sollen auf andere Bereiche, die derzeit etwas in den Hintergrund geraten sind, gelegt werden.

Dabei soll sich dieser Imagewandel jedoch nicht nur auf ein Thema konzentrieren, sondern eine breite Palette an Zielen vorgeben, weshalb die Wege in die Zukunft auch in der Mehrzahl stehen. Das besondere an diesen Wegen ist jedoch, dass man alle gleichzeitig begehen kann, und so Baden in vielen Bereichen grundsätzlich ändern kann. Der Weg der Neupositionierung zielt vor allem auf eine Vernetzung mit der umgebenden Region, sowie eine Positionierung als das Zentrum der Region dar. Desweiteren soll der Einzelhandel gestärkt werden, Baden als Einkaufsstadt attraktiver gemacht, und somit Kaufkraft angezogen werden. Komplementär dazu soll auch weniger Kaufkraft aus Baden in die Umgebung abfließen. Ein weiteres Ziel der Neupositionierung betrifft die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und der Bevölkerung. Diese soll durch eine Stärkung der Bürgerbeteiligung, höhere Transparenz bei Gemeindeentscheidungen und eine Offensive hinsichtlich bewusstseinsbildender Maßnahmen für die Abläufe in der Gemeinde erzielt werden.

Im Umweltbereich soll vor allem auf die Stärkung und die Erhaltung der Naturregion mit deren Besonderheiten sowie die Reduzierung der Umweltbelastungen Wert gelegt werden. Daher wird eine Attraktivierung des Uferbereiches der Schwechat, sowie eine bessere Integration in das Stadtgefüge – zum Beispiel durch eine Insel nach Linzer Vorbild – angestrebt. Des Weiteren sollen die naturräumlichen Qualitäten Badens wieder ins Bewusstsein der Menschen gebracht werden. Von vielen Einwohnern wird das „Naturparadies“ Wienerwald/Helenental als gegeben angesehen. Durch eine Vervielfältigung der Freizeitangebote soll das Interesse wieder geweckt werden.

Durch die Förderung alternativer Energiegewinnung, Energieeinsparungsmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden sowie einer Schärfung des Umwelt- und Mobilitätsbewusstseins soll eine Reduzierung des Energieverbrauchs Badens vollzogen werden.

In punkto Mobilität soll durch die Vernetzung der Grünräume eine Tendenz zur häufigeren Nutzung nicht motorisierter Fahrzeuge von Seiten der Badener erreicht werden. Mit den anderen Zielen abgestimmt soll auch der überörtliche nicht-motorisierte Verkehr gestärkt werden. So soll das Rad- und Wanderwegenetz ausgebaut, und einige Themenradwege installiert werden. Durch monatliche Radtouren sollen die naturräumlichen Potentiale Badens und der Umgebung aufgezeigt werden. Der Fußgängerverkehr soll durch ein Fußgängerprogramm, das dem bereits existierenden Programm für den Radverkehr ähnelt, mit Lösungsvorschlägen und Maßnahmen mehr Aufmerksamkeit erhalten. Auf Seiten des ÖVs sollen vor allem die Fahrpläne des innerörtlichen ÖVs an die des überörtlichen ÖVs angepasst werden. Insgesamt zielt das Konzept also auf den Umstieg vom Auto ab, wobei auch für den MIV Maßnahmen gesetzt werden sollen, wie zum Beispiel die Umstrukturierung der Kurzparkzonenregelung oder ein Parkleitsystem.

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::: Baden aktiv (er)leben | Gruppe 5 :::

Ziel ist es, das konservative Badener Image der „Kur- und Kaiserstadt“ um moderne Komponenten zu ergänzen. Baden soll keine Schlafstadt im Schatten der Großstadt werden, sondern Bürgern und Touristen vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und eine hohe Lebensqualität in historischem Flair bieten und als solches eine Führungsrolle in der Region einnehmen. Badener sollen einerseits aktiver leben, andererseits soll Baden aber auch aktiv erlebbar sein.

Um in Baden aktiver leben zu können muss das Freizeit- und Sportangebot ausgebaut werden und in tägliche Wege (arbeiten-wohnen-freizeit-einkaufen) eingebunden werden können. Dies kann durch den Schwechat-Rad- und Fußweg, Ausbau des Radwegenetzes und Optimierung der Citybuslinien geschehen. Dadurch können die Badener vermehrt NM und den ÖPNV nutzen. Im Zuge dessen soll die Lebensqualität in Baden durch die Verbesserung der Wasserqualität der Schwechat sowie durch vermehrte Bepflanzung entlang der Straßen maßgeblich steigen. Durch die Verringerung des MIV sollen die Emissionen erheblich sinken.

Aufgrund der intensiven Beschäftigung mit dem Badener Eastend in der Erhebungsphase liegt ein besonderes Augenmerk auf diesem Bereich. Das neu geplante Sport- und Freizeitzentrum soll den bisher eher vernachlässigten Stadtteil aufwerten und beleben und Baden aktiv erleben lassen.

Durch das Zusammenspiel der einzelnen Maßnahmen und der Erweiterung des Sportund Freizeitzentrums mit Indoor-Spielplatz, dem Schwechat-Radweg und dem bereits vorhandenen Naherholungsgebiet Helenental soll Baden Angebote für alle Generationen haben. Des Weiteren soll hier ein Ort für Jugendliche entstehen, wo diese ihre Freizeit verbringen können.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Abendgestaltung. Diese soll durch ein flexibles Angebot (Trabrennbahn, lange Shopping-Nacht, etc.) vermehrt Badener aber auch Menschen aus der Region nach Baden locken. Die B-Card soll das gesamte Angebot in Baden für jung und alt leistbarer machen, wodurch man sich eine höhere Frequentierung der zahlreichen Sport- und Freizeiteinrichtungen erhofft.

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::: Update Baden | Gruppe 6 :::

Im Rahmen des DEUTSCHEN BEITRAGS AUF DER 11. INTERNATIONALEN ARCHITEKTURAUSSTELLUNG DER BIENNALE VENEDIG 2008 sammelte das Büro Raumtaktik Räumliche Aufklärung und Intervention aus Berlin 100 Projekte die, grob gesagt, den Anspruch haben die Welt zu verbessern, eben upzudaten. Die Ausstellung zeigte etwa Projekte im Bereich der Materialforschung, der Energiegewinnung und auch der Mobilität. Den Schwerpunkt stellten dann aber doch deutlich Projekte mit urbanem Hintergrund dar. Die Kuratoren schafften es die unterschiedlichen Maßstäbe in der Stadtplanung geschickt in einem Thema zu fassen. Egal ob kleine Intervention im öffentlichen Raum oder radikales Sanierungskonzept einer ganzen Stadt, der Gedanke dahinter ist immer der Selbe.

Updates kennen wir von unserem Computer: Das bestehende System wird schrittweise weiterentwickelt, Vorhandenes, soweit sinnvoll, verbessert, Unfunktionales durch neue Programmteile ersetzt. Jede Version bringt zahlreiche Verbesserungen, Korrekturen und Neuerungen und leider auch neue Fehler. Natürlich sind Updates frustrierend. Nicht nur wegen der Fehler, die sie mit sich bringen, sondern gerade weil sie meist nur kleine Schritte sind. Ein Update ist ein verzweigter Entwicklungspfad mit Sackgassen und Umwegen. Aber diese kleinen Schritte können langsam zu großen Veränderungen führen. Nach vielen kleinen Updates kommt ein großer Versionssprung. Update darf nicht ausruhen heißen, sondern sofort anfangen und trotzdem Visionen im Auge behalten. Update heißt: permanente Veränderung.

Nun gilt es diesen Prozess auf die Ebene eines örtlichen Raumordnungsprogramms für die Stadt Baden bei Wien zu übersetzen. Update Baden

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::: baden biologisch baubar | Gruppe 7 :::

Baden etabliert sich in der Region als moderne Gemeinde, die sowohl für Bewohner als auch Touristen einiges zu bieten hat. Die Bürger identifizieren sich als Teil einer innovativen Stadt mit der Vorreiterrolle in ökologisch verträglichen Verkehrskonzepten, technologisch fortgeschrittenen Informationssystemen in einer landschaftlich attraktiven Gegend und kreativ gestalteten baulichen Elementen. Generationsübergreifend schätzen die Touristen Baden sowohl als Kur- und Gesundheitsstandort, als auch als attraktive Drehscheibe für vielfältige Aktivitäten in den Bereichen Sport und Kultur.

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Projekt 2 | TU WIEN | Baden bei Wien | 2009/2010