Die Semmeringbahn
 
Als Anfang der dreißiger Jahre des 19. Jahrhunderts in Europa der Eisenbahnbauboom begann, beschloss man unter anderem auch eine Nord-Südverbindung von der Hauptstadt der Monarchie zur Hafenstadt nach Triest zu errichten. Der Bau des Teilstücks von Wien bis Gloggnitz wurde von einer privaten Gesellschaft übernommen und 1842 fertig gestellt. Dort jedoch sah man sich einem unüberwindbar scheinenden Gebirge gegenüber. Dass man die Alpen nicht in einem Bogen über Ungarn umfuhr hat politische Gründe. Da die technischen Kenntnisse zur Überwindung der Alpen nicht ausreichten, wurde vorerst, diesmal vom Staat, die Strecke von Mürzzuschlag Richtung Süden gebaut.

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