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Die Bearbeitung des diesjährigen Projekts 2 ist abgeschlossen.

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Letzte Änderung
06. 10. 2011 08:38
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World-Café

Als Methode für das Beteiligungsverfahren wurde ein World Café gewählt. Das Ziel war es mit den Experten zu unterschiedlichen Themen in kleinen Runden zu besprechen. Beim World Café soll in mehreren Gesprächsrunden über unterschiedliche Themen diskutiert werden. Die Methode ist geeignet um das Wissen der Beteiligten auszutauschen und neue Ideen zu sammeln.

Ablauf: Bei einem World Café finden meistens drei Runden zu je 20 bis 30 Minuten nacheinander statt. Es gibt unterschiedliche Tische an denen je zu einem bestimmten Thema diskutiert werden soll. An jedem Tisch gibt es einen Diskussionsleiter, der/die während des ganzen Verfahrens an ein und demselben Tisch bleibt und die Diskussion leitet. In der ersten Runde teilen sich die Teilnehmer auf die unterschiedlichen Themen, also die Tische, auf. Anschließend gibt es die erste Diskussionsrunde zu dem jeweiligen Themenbereich und eventuell konkret gestellten Fragen des Diskussionsleiters. Wichtig ist dabei, dass alles was gesagt wird, auch dokumentiert wird. Nach Ende der ersten Runde gibt es eine kurze Pause und alle Teilnehmer mischen sich wieder untereinander und teilen sich danach neu auf die Tische auf. In der zweiten Runde kann also über ein neues Thema mit anderen Gesichtern diskutiert werden. Am Anfang einer neuen Runde informiert der Diskussionsleiter darüber was in der/den vorherigen Runde/n besprochen wurde.

Zum Schluss werden die Ergebnisse der einzelnen Tische zusammengetragen und im Plenum noch einmal präsentiert. Die Dokumentation ist während dem ganzen Verfahren von besonderer Bedeutung.

Diese Methode ist gut geeignet um das Wissen und die Erfahrung von beispielsweise Experten auszutauschen. Damit ein World Café gelingen kann, sollten es mindestens 15 Teilnehmer geben. (vgl.: Partizipation und Nachhaltige Entwicklung 2011)