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06. 10. 2011 08:38
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Geschichte der Region

41 45

Unter Kaiser Claudius entstehen die Provinzen Vindobona und Carnuntum

Um 100 

Errichtung des römischen Reiterkastells „Ala Nova“

Um 850

Gründung des Dorfes Zwölfaxing

1020

Der zeilenartige Ort „Fischamend“ entsteht und es wird eine Verbindung nach Orth an der Donau eingerichtet

1031

Erstmalige urkundliche Erwähnung des Flusses Schwechat als „Svechant“

1050

Erste urkundliche Erwähnung von Enzersdorf an der Fischa

Um 1100

Schwadorf wird unter dem damaligen Namen „Schwabendorf“ gegründet und durch die Babenberger besiedelt

1115

Erstmalige urkundliche Erwähnung des Dorfes Zwölfaxing als „Zo Welfossingen“

7. Januar 1120

Erste urkundliche Erwähnung von Himberg und Velm

24. Juni 1203

Erstmalige urkundliche Erwähnung Klein-Neusiedls unter dem Namen „Niusiddele“

1257

Erstmalige urkundliche Erwähnung Rauchenwarths

1291

80.000 Mann starke Truppe unter dem ungarischen König Andreas II. überschreitet die Leitha und belagert Wien Hauptlager der Ungarn mit dem Zelt des Königs wird in Schwechat errichtet, der Ort erleidet schwere Schäden

1334

Erstmalige urkundliche Erwähnung Schwechats als Markt

1365

Himberg erhält das Marktrecht

14. Jahrhundert

Seuchen und Elementarereignisse führen dazu, dass einige Orte aufgelassen werden

15. Jahrhundert

Schwadorf erhält das Marktrecht

Herbst 1529

Erste Türkenbelagerung

Zwischen Simmering und Schwechat kommt es zu den ersten Gefechten zwischen der türkischen Vorhut und der kaiserlichen österreichischen Armee, in den nächsten Tagen folgt die reguläre türkische Streitmacht Sultan Süleyman II. lässt sein Lager in Schwechat und Simmering errichten

und befiehlt seiner Flotte alle Donaubrücken abzubrennen, um den Wienern die Möglichkeit einer Flucht zu nehmen Nach dreiwöchigem Kampf lässt Sultan Süleymann II. überraschend die

Belagerung abbrechen

Die Gemeinden der Planungsregion werden, wie alle Ortschaften im Einzugsbereich der Türken, total verwüstet, die Einwohner werden entweder getötet oder in Gefangenschaft verschleppt

Schwechat ist in Folge fünf Monate unbewohnt

26. November 1619

Die ungarischen Rebellen dringen bis zu den Toren Wiens vor und fügen den Gemeinden der Region große Schäden zu

1645

Schwedische Truppen wollen bei Hainburg und Albern die Donau Richtung Süden überqueren, können jedoch daran gehindert werden

Die Bevölkerung erleidet große Schäden durch stationierte kaiserliche Soldaten und später durch dienstlose, herumstreunende Söldner

1796

Errichtung der Papierfabrik in Klein‐Neusiedl

1802

Gründung der Baumwollspinnerei Schwadorf

12. März 1846

Eröffnung der Eisenbahn von Wien nach Bruck an der Leitha Streckenverlauf über Kledering und Rannersdorf, beide Orte bekommen eine Haltestelle

Oktober 1848

Die zweite Revolution bricht aus Arbeiter und Studenten treten bewaffnet auf die Straßen

Kroatisch‐slawonische Armee rückt in Schwechat ein und errichtet eine halbkreisförmige Kampflinie von Fischamend über Schwadorf, Himberg bis nach Rothneusiedl

Ungarisch Truppen kommen Österreich zur Hilfe und drängen die Angreifer nach Kaiserebersdorf, Mannswörth, Schwechat und Rannersdorf zurück und es kommt zur Schlacht bei Schwechat, wobei Schwechat große Schäden erleidet

17. März 1849

Rauchenwarth wird selbstständig

12.09.1848

Eröffnung einer Eisenbahnstrecke über Himberg, Gramatneusiedl und Götzendorf nach Bruck an der Leitha

5. Januar 1884

Lokalbahn von Schwechat nach Mannersdorf wird in Betrieb genommen

26. Juni 1899

Eröffnung der Eisenbahnlinie von Klein‐Schwechat nach Heiligenstadt

8. Dezember 1903

Eröffnung der Straßenbahnlinie vom Zentralfriedhof nach Schwechat

1909

Gründung der militär‐aeronautischen Anstalt in Fischamend 

1. Febr. 1914

Eröffnung der neu erbauten elektrischen Pressburgbahn

18. März 1936

Der Betrieb „Nova Öl‐ und Brennstoff Aktiengesellschaft“ siedelt sich in Schwechat an

2. Januar 1938

Schwechat zählt zu den "ärgsten Notstandsgebieten" Niederösterreichs

Mai 1938

Baubeginn des Fliegerhorstes Schwechat

15. Oktober 1938

Unter anderem werden die Gemeinden Schwechat, Zwölfaxing, Himberg, Rauchenwarth, Schwadorf, Klein‐Neusiedl und Fischamend zum 23. Gemeindebezirk „Schwechat“ von „Groß‐Wien“ eingegliedert;  Enzersdorf an der Fischa wird Teil des Gaus Niederdonau

1942

Am Schwechater Fliegerhorst wird ein großes Flugzeugwerk errichtet

17. März 1944

Erster Luftangriff auf Schwechat

22. März 1945

Letzter von insgesamt 23 schweren Luftangriffen der Alliierten auf Schwechat

April 1945

Befreiung der Region durch sowjetische Truppen

1954

Der Beschluss über die Abtrennung der ehemaligen Randbezirke von Wien wird von den Alliierten anerkannt. Der zivile Betrieb des Flughafens wird aufgenommen

Juni 1961

ÖMV nimmt Betrieb auf

16. Juni 1961

Die letzte Straßenbahn der Linie 72 vom Schwechater Hirschenplatz zum Zentralfriedhof fährt ab

Danach nur noch Autobus‐Verkehr

1970

Freiwillige Vereinigung der Gemeinden Fischamend‐Markt und Fischamend‐Dorf zur Gemeinde Fischamend Zusammenlegung von Enzersdorf an der Fischa und Magarethen am Moos

17. Dezember 1982

Eröffnung der Ostautobahn A4

1983

Der Zentralverschiebebahnhof Kledering wird in Betrieb genommen

9. September 1983

Schwechat wird zur Europastadt ernannt

1985

Wiederverleihung des Marktrechts an Enzersdorf

1987

Fischamend wird zur Stadt erhoben

2006

Grundsteinlegung für weiteres Flughafen‐Terminal (Skylink)

2006

Stillegung von Teilen der Brauerei Schwechat

1.März 2007

Einreichung der Planungsunterlagen zur dritten Piste beim Amt der

Niederösterreichischen Landesregierung durch den Flughafen

11. Januar 2011

Eröffnung der Veranstaltungshalle „Multiversum“ in Schwechat



Siedlungsentwicklung

Zur Darstellung der Siedlungsentwicklung der gesamten Region wurden historische Pläne zwischen dem Jahr 1820 und 2010 in Google Earth verortet. Durch das öffnen des kmz-Files in Google Earth gelangt man direkt zu den Plänen. Mit Hilfe der Google Timeline kann die Siedlungsentwicklung simuliert werden.

Download: Region Schwechat (kmz, 6,2 MB)